
Prof. Dr. Andrea von Hülsen-Esch, gebürtige Rheinländerin, lehrt seit 2001 am Institut für Kunstgeschichte und ist seit 2014 zusätzlich Prorektorin für Internationales an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, wo sie von 2013 bis 2014 zusätzlich das Amt der Prodekanin der Philosophischen Fakultät innehatte.
2002 wurde ihr vom französischen Forschungsministerium der Prix Gay Lussac / Humboldt verliehen und von 2008 bis 2014 war sie Mitglied des Vorstands der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität. Seit 2016 ist sie sowohl Kuratoriumsmitglied des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) als auch Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Deutsch-französischen Hochschule (Université franco-allemande), Saarbrücken und Vorsitzende des Fachkollegiums der Bibliotheca Hertziana, Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Rom.
In ihrer Funktion als Wissenschaftlerin und Hochschulprofessorin war sie in den vergangenen Jahren Sprecherin für zwei Graduiertenkollegs an der HHU: Materialität und Produktion und Alter(n) als kulturelle Konzeption und Praxis.
Ein Forschungsschwerpunkt, der Andrea von Hülsen-Esch besonders am Herzen liegt, ist die kulturelle Alter(n)sforschung und die damit verbundenen Fragen nach den Potentialen des Alter(n)s: danach, wie Alter(n) neu gedacht werden kann und vor allem, welche neuen Altersbilder und Altersrollen uns sowohl in der Vergangenheit als auch in der heutigen Gesellschaft begegnen, und welche Herausforderungen – aber auch Möglichkeiten – diese mit sich bringen.
“ Ich unterstütze die Arbeit der Kulturliste Düsseldorf e.V. als Botschafterin, weil die Kultur eine wesentliche Grundlage unserer Gesellschaft ist, die alle Menschen verbinden kann. Kunst, Musik, Tanz, Sport, Kulturfestivals usw. bereichern unser Leben und trennen nicht zwischen jung und alt, einheimisch und fremd. Kulturelle Teilhabe heißt, sich kreativ und kommunikativ auch über vermeintliche Grenzen hinweg zu vernetzen. „